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Polnische Lyrik heute

Spiegelzelt - Uniplatz

  • Tomasz Różycki und Michał Sobol
  • Im Gespräch mit Bernhard Hartmann
  • Literature

Die Lyrik ist die Königsgattung der polnischen Literatur, Dichter galten lange Zeit auch als moralische Instanzen. Ist diese Tradition heute noch lebendig? Wie lebt es sich als Dichter in Polen? Welche Funktion hat Lyrik in Polen heute? Mit Tomasz Różycki und Michał Sobol geben zwei anerkannte Vertreter der polnischen Gegenwartslyrik Auskunft.

Tomasz Różycki (Jg. 1970) arbeitet als Romanist an der Universität Oppeln. Für sein literarisches Schaffen erhielt er u.a. den Kościelski-Preis. Auf Deutsch erschienen bisher das Langgedicht Zwölf Stationen (2009) und der Roman Bestiarium (2016).

Michał Sobol (Jg. 1970) arbeitet als Bibliothekar in Krakau. Für den Band Pulsary (2014) erhielt er 2016 den Zbigniew-Herbert-Preis.

Bernhard Hartmann (Jg. 1972) ist freiberuflicher Übersetzer. 2013 erhielt er den Karl-Dedecius-Preis.

Sprachen: Deutsch/Polnisch

Im Rahmen der Heidelberger Literaturtage im Aufbruch (15.6. – 19.6.2018)

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