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  • Federico Fellinis
  • Film

Guido Anselmi, ein Regisseur in einer Schaffenskrise will der Welt entfliehen, um zu sich selbst zu finden. In einem Kurort hofft er Ruhe zu finden – aber kaum eingetroffen, tauchen all jene auf, denen er eigentlich entkommen wollte. Während alle Vorbereitungen für seinen aktuellen Film laufen, flüchtet sich der Regisseur in seine Tagträume, unfähig, auf das Drängen des Produzenten und die Fragen der Schauspieler zu antworten. Am Ende, nach einigen dramatischen Wendungen, erkennt Anselmi, dass das Leben ein Fest ist, das man genie?en sollte.
Fellinis 8 ½ gilt als sein autobiographischster Film, in dem er auf schonungslose und zugleich komödiantische, die Ebenen von Traum und Realität virtuos durchmischende, Weise mit sich selbst und der Filmbranche ins Gericht geht.
Italien/Frankreich 1963
132 Minuten
Regie: Federico Fellini
Analyse: Dr. Martin Bölle