25. Heidelberger Klavierwoche

  • Gintaras Janusevicius
  • In Kooperation mit der Jahrundertwende-Gesellschaft
  • Konzert

Als in Russland geborener Litauer machen für den Pianisten Gintaras Janusevicius die Kompositionen der gro?en russischen Meister einen gro?en Teil seines feinen, musikkulturellen Grundempfindens aus. Vor 8 Jahren ist Gintaras mit den „Etudes-Tableaux Op.39“ von Rachmaninow weltweit berühmt geworden. In dem Programm ?Das Russische Schatzkästchen? werden nun auch Kompositionen von Tschaikowski, Borodin, Gabrilowitsch und Kapustin zu hören sein. Auch stehen auf dem Programm Beethoven, Debussy und Liszt, da auch sie sich von russischen Klängen zu eindrucksvollen Kompositionen anregen lie?en. Als letzte russische Kostbarkeit des Abends möchte Gintaras dann die Bilder einer Ausstellung von Mussorgsky aus der Schatzkiste heben.

Der Pianist Gintaras Janusevicius wurde 1985 in Moskau in einer Musikerfamilie geboren, zog 1987 nach Litauen und bekam mit vier Jahren seinen ersten Klavierunterricht. Nach dem Schulabschluss studierte er ein Jahr an der Litauischen Akademie für Musik und Theater und wechselte 2004 nach Hannover, wo er zunächst bei Prof. Vladimir Krajnew (im April 2011 verstorben) und bis heute bei Prof. Bernd Götzke (ab Oktober 2011) sein Klavierstudium fortsetzt.

2002 gewann Gintaras Janusevicius den Grand Prix beim internationalen Chopin-Wettbewerb in Estland. Danach folgten diverse Auszeichnungen bei internationalen Wettbewerben in Deutschland, Russland, Frankreich,
Spanien, China, Italien und Kanada.

Als Pianist spielte Gintaras bei berühmten Festivals u.a. bei den Dresdner Musikfestspielen, Chopin Festival in Duszniki-Zdroj, Pazaislis Music Festival, Braunschweiger Classix, Festival Besançon etc. Seit 2008 ist Gintaras der künstlerische Leiter der Kammermusikreihe „Plathner’s Eleven“, die erfolgreich in Hannover, sowie in anderen deutschen Städten zu hören ist.

Programm:
Beethoven – 12 Variationen über einen russischen Tanz, WoO 71
Tschaikowski – Dumka, Op.59
Borodin – Scherzo As-Dur
Gabrilowitsch – Melodie, Op.8
Liszt – Russischer Galopp
Kapustin – Variationen Op.41
Debussy – Ballade slave
Mussorgsky – Bilder einer Ausstellung

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