Philosophie und Engineering

  • Erst kapiert, dann konstruiert?
  • Im Dialog, Online-Veranstaltungen

Das Konzept des „Engineering“ hat sich inzwischen weit über den Maschinenbau, das Bauingenieurwesen oder die Elektrotechnik ausgedehnt.
Objekte des erweiterten Ingenieurwesens sollen inzwischen auch Gesellschaft („social engineering“), Begriffe („conceptual engineering“) oder das ganze Klima („climate engineering“) sein.
Aus der Perspektive des „Engineers“ sieht fast alles nach einer schnell lösbaren Herausforderung aus. Doch wie gefährlich wird es, wenn technisches Denken auf viele nicht-technische Bereiche übertragen wird und wenn die jeweiligen Akteure ihre Fähigkeiten zur Kontrolle der Probleme überschätzen?

Warum verbreitet sich das technische Denken? Wo ist es angebracht und wo problematisch? Können wir Technik, Umwelt und Gesellschaft designen und kontrollieren?

Mit:
Dr. Thomas Arnold, Philosophischen Seminar, Universität Heidelberg
Dr. Judith Kreuter, Politikwissenschaftlerin, Mannheim
Dr. Nils Matzner, Münchener Zentrum für Technologie in der Gesellschaft, TU München

In der Reihe Praktisch Philosophie!

In Kooperation mit Alfred Landecker Democracy Fellowship.

Hinweis

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Foto: Jon Tyson on Unsplash