Rumänien nach 1989
DAI - Großer Saal
- Autoren aus drei Generationen
- Das Echo der Literatur
Die politisch-gesellschaftliche Zäsur von 1989 brachte eine freie Entfaltung der rumänischen Literatur und ihre post-moderne Erweiterung. Schreiben hie? vorher versteckte
Kritik üben, doch nun, im subjektiv gefärbten Rückblick,
hei?t es vor allem Erinnern und Mahnen. Autoren aus drei Generationen dokumentieren in ihren Texten, teils aus der Innensicht, teils aus dem Exil, das Vermächtnis des Zusammenbruchs des sozialistischen Rumänien, wobei auch ein »Kind der Revolution« vertreten ist.
Anhand ihrer Werke und Erfahrungen entsteht ein offener Dialog der Generationen, der Vergangenheitsbewältigung und Zukunftserwartung vereint.
Werkauszüge lesen, meist deutschsprachig: Carmen-Francesca Banciu, Bianca Andrea Barbu, Mircea Cartarescu, Dieter Schlesak, Géza Szocs und Richard Wagner.
Durch den Abend führt Antonio Staude. Co-Moderation und Dolmetschen: Cosmin Dragoste und Maria Irod.
In Zusammenarbeit mit: Romanisches Seminar Heidelberg, Instituto Italiano per gli Studi Filosofici Heidelberg, Institut für donauschwäbische Geschichte und Landeskunde Tübingen.
Mit freundlicher Unterstützung durch das Rumänische Kulturinstitut ICR Bukarest.