Das Leben des Jan Karski

  • Marta Kijowska
  • Kurier der Erinnerung - Eine Biografie
  • Literature

Jan Karski hatte eine Diplomatenkarriere vor sich, als die deutsche Wehrmacht 1939 Polen überfiel. Unter der deutschen Okkupation wurde er zu einem der aktivsten Mitglieder der polnischen Untergrundbewegung und zu einem ihrer wichtigsten Kuriere. Um einen möglichst glaubwürdigen Bericht über das Schicksal der polnischen Juden liefern zu können, ließ er sich 1942 ins Warschauer Ghetto und in ein Transitlager im Osten Polens einschleusen.

Doch seine Versuche, die Welt zu alarmieren, blieben ohne Wirkung. Schockiert und enttäuscht ließ sich Jan Karski in Washington nieder, wo er viele Jahre an der Georgetown University lehrte. Erst Ende der 1970er Jahre gelang es Claude Lanzmann ihn für seinen Dokumentarfilm “Shoah” vor die Kamera zu holen. Erneut betätigte Karski sich als Kurier, diesmal als Kurier der Erinnerung.

Marta Kijowska legt nun die erste deutschsprachige Biografie Karskis vor, die sein ganzes Leben erzählt, auch die frühen Jahre und die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg. Marta Kijowska arbeitet als Journalistin für Zeitungen und Hörfunk und als Übersetzerin aus dem Polnischen.

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