Wolfgang Ketterle

  • Neue Materie nahe dem absoluten Temperaturnullpunkt
  • Ein Nobelpreisträger berichtet
  • Vortrag

Warum kühlen Physiker Materie zu extrem niedrigen Temperaturen? Warum ist es wichtig, Temperaturen zu erreichen, die mehr als eine Milliarde mal kälter sind als der interstellare Raum?

In seinem Vortrag berichtet Prof. Dr. Wolfgang Ketterle über neue Formen der Materie, die nur bei extrem tiefen Temperaturen existieren. Mit Laserstrahlen können die Eigenschaften ultrakalter Atome modifiziert werden, und sie verhalten sich wie ein Festkörper oder ein Isolator. Vor kurzem hat er mit seinem Team eine suprasolide Phase realisiert, die gleichzeitig gasförmig, flüssig und fest ist.

Wolfgang Ketterle, geboren 1957, wuchs in Eppelheim auf, besuchte das Bunsen-Gymanasium in Heidelberg und studierte Physik in Heidelberg und München. Ketterle lehrt und forscht am Massachusetts Institute of Technology (MIT). 2001 wurde ihm der Physik-Nobelpreis verliehen.

Einführung: Prof. Dr. Matthias Weidemüller, Physikalisches Institut der Universität Heidelberg

Preise

Normal 10 €
Ermäßigt 8 €
Mitglieder 5 €

Aufpreis an der Abendkasse

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