Peter Sloterdijk

  • Zeitgenössische Staatlichkeit
  • Theopoesie
  • Im Dialog

In seinem neuesten Buch Theopoesie – Den Himmel zum Sprechen bringen richtet Peter Sloterdijk den Blick auf die Entstehung von Religionen und Gottesvorstellungen als „literarische Produkte“. Mit dem Ergebnis, dass die gewaltigen Wirbel aus „Götterrückständen“ auf den Weltmeeren des Seelischen weiterhin und hochaktuell wirkmächtig sind. Denn es liegt viel „Unerledigtes in der Luft“, dessen Potential im Islamismus und im Christentum mit Tausenden von Freikirchen und evangelikalen Religionsgemeinschaften weiterhin aktuell ist.

Im Gespräch mit Manfred Osten soll diesem Potential nachgegangen werden: unter anderem in der behördlichen Verfasstheit der europäischen Staaten, aber auch am Beispiel der zivilreligiösen Funktion der Wissenschaft bis hin zur technologischen Beobachtung des Menschen durch den Überwachungs -und Informations- Kapitalismus des Silicon Valleys oder in der Gestalt von totaler Transparenz in China.

Der Philosoph, Kulturwissenschaftler und Autor Peter Sloterdijk, der bis 2017 an der Staatlichen Hochschule für Gestaltung in Karlsruhe lehrte, geht diesen Fragen im Gespräch mit Manfred Osten (Goethe und das Glück) nach.

Foto: Hentschel