Meron Mendel

  • Über Israel reden
  • Eine deutsche Debatte
  • Vortrag

Über kaum ein anderes Land wird in Deutschland so viel geredet und gestritten: Zu Israel hat jeder eine Meinung. Wieso hat der Nahostkonflikt eine solche Bedeutung? Warum ist die Debatte so emotional – und oft so vergiftet?

Als Meron Mendel vor zwanzig Jahren nach Deutschland kam, stellte er überraschend fest, welche Bedeutung Israel im öffentlichen Diskurs hat. Nahezu alle, mit denen er sprach, konnten sehr klare Positionen zu Israel und seiner Politik formulieren. Und auch noch heute ist die Haltung zu Israel für viele Deutsche konstitutiv in ihrer politischen Positionierung.
Gehört Israel zur deutschen Staatsräson? Darf man mit BDS-Aktivisten reden? Sollten radikale palästinensische Positionen Raum bekommen in deutschen Medien? Was steckt hinter diesen Fragen, die im Land der Täter so leidenschaftlich diskutiert werden?

Über Israel reden (2023) behandelt nicht Israel und auch nicht den Konflikt mit den Palästinensern – es geht darum, wie in Deutschland der Nahostkonflikt verhandelt wird, in der Politik und in den Medien, unter Linken, unter Migranten und unter Juden. Es geht um: den deutschen Israelkomplex.

Meron Mendel, Jahrgang 1976, wuchs in einem Kibbuz auf, studierte in Haifa und München Pädagogik und Geschichte und ist heute Professor für Soziale Arbeit und Leiter der Bildungsstätte Anne Frank.

In der Reihe Israel

Foto. Ali Ghandtschi

Preise

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