Klimadebatte – mit Vernunft?

  • Zur Ethik und Wissenschaftsphilosophie der Klimadiskussion
  • Carl Friedrich Gethmann
  • Vortrag

Die Veranstaltung findet ausschließlich online im kostenfreien YouTube Livestream statt. Fragen und Diskussionsbeiträge können im Livechat der Veranstaltung oder gerne auch vorab per E-Mail an info@dai-heidelberg.de gestellt werden.
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In der Klimadebatte vermitteln manche Wissenschaftler den Eindruck, dass ihre Erkenntnisse unveränderlich wie gewiss sind und sie dadurch die nötige Konzentration auf die für sie wichtigste Problematik erzeugen.

Der Philosoph Carl Friedrich Gethmann will in der Klimadebatte die Spreu vom Weizen trennen und zeigt auf, dass weder ein Problem-Monismus noch eine falsche Gewissheit weiterhelfen. Vielmehr sichert eine Kritik am „Certismus“, also der scheinbaren Sicherheit wissenschaftlicher Erkenntnisse, das grundlegende wissenschaftsphilosophische und -ethische Postulat der Falsifizierbarkeit des empirischen Wissens.

Die Klimawissenschaften müssen neben einem Stand des Wissens auch den Status ihrer Geltungsansprüche vermitteln. Auf diese Weise kann eine vernünftige Aufgabenteilung zwischen Wissenschaft und Politik erreicht werden.

Wie gelingt eine wissenschaftsphilosophisch und ethisch fundierte Diskussion?

Carl Friedrich Gethmann ist Professor für Wissenschaftsethik/Medizinethik in der Lebenswissenschaftlichen Fakultät der Universität Siegen und Mitglied des Deutschen Ethikrats.

In der Reihe „Praktisch Philosophie?“

Hinweis

Kostenfreie Online-Veranstaltung

Foto: Deutscher Ethikrat

Freier Eintritt.