Islam – Made in Germany

DAI - Großer Saal

  • Religionspolitik zwischen Ausgrenzung und Anerkennung
  • Im Dialog

Die islamische Religionskultur in Deutschland ist vielfältig und gegenüber dem Islam bestehen in der Gesellschaft viele Vorbehalte. Die Einrichtung theologischer Zentren, die Ausbildung von Religionspädagogen von Seiten des Staates und Reformvorhaben innerhalb der islamischen Theologie könnten als Religionspolitik eines „Islam – Made in Germany“ verstanden werden. Stehen innerreligiöse Konflikte, Lobbypolitik und sicherheitspolitische Interessen dem entgegen oder sprechen sie dafür?

Im Blickpunkt unserer Diskussion liegen streitbare wie strittige Versuche den Islam als politisch gewollte Theologie und Pädagogik in der Gesellschaft zu etablieren. Politische Zielsetzungen und theologische Reformvorhaben können deshalb einerseits als Anerkennung, mit Blick auf die deutschen Muslime selbst, jedoch andererseits auch als Ausgrenzung verstanden werden.

Mit:
Mouhanad Khorchide,
Leiter Zentrum für Islamische Theologie, Professor für Islamische Religionspädagogik, Münster
Lale Akgün,
Diplom-Psychologin und Politikerin, ehemalige Islambeauftragte der SPD-Bundestagsfraktion
Moussa Al-Hassan Diaw,
Diplom-Pädagoge, Institut für Islamische Theologie der Universität Osnabrück
Paula Schrode,
Professorin für Religionswissenschaft und Islamische Gegenwartskulturen, Universität Bayreuth

In Kooperation mit dem AK Säkulare Grüne,
AK Laizist*innen in der SPD Heidelberg und der
Muslimischen Studierenden Gruppe (MSG).

Preise (zzgl. Gebühren)

Normal 8 €
Ermäßigt 5 €
Mitglieder 4 €

Aufpreis an der Abendkasse

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