Gerechtigkeit als Fairness So, 10. Dezember 2006, 17:00 Uhr DAI - Großer Saal Friedhelm Hengsbach In der Reihe: Kultur in Verantwortung Vortrag Politisch engagierte Christen und Christinnen dabei zu unterstützen, ihre Vorstellungen von einer gerechteren Zukunft mit guten Argumenten auszustatten, betrachtet das Nell-Breuning-Institut als seine Aufgabe. Selbst Bundeskanzler Helmut Schmidt orientierte sich seinerzeit an der katholischen Soziallehre wie sie Oswald Nell-Breuning vertrat. In der politischen Debatte ist »Gerechtigkeit« zu einem diffusen Begriff entartet. Um dem Missbrauch Einhalt zu gebieten, verweist Friedhelm Hengsbach auf den nuanciert verwendeten Begriff der »Fairness« bei dem amerikanischen Philosophen John Rawls. Prof. Dr. Friedhelm Hengsbach ist seit 1992 Leiter des Nell-Breuning-Instituts für Wirtschafts- und Gesellschafts-ethik. Er zählt heute zu den bekanntesten Sozialethikern in Deutschland. Hengsbach war bis zu seiner Emeritierung 2005 Professor für Christliche Sozialwissenschaft bzw. Wirtschafts- und Gesellschaftsethik an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Sankt Georgen in Frankfurt. Klare Worte scheut Prof. Hengsbach nicht.