Donatella Di Cesare

  • Philosophie der Migration
  • Vortrag

Im neuen Zeitalter der Mauern und Grenzen, in einer mit Internierungslagern für Flüchtlinge übersäten Welt, spricht sich Di Cesare in ihrem Buch Philosophie der Migration für eine Politik der Gastfreundschaft aus, die sich auf eine Loslösung vom eigenen Wohnort gründet, und umreißt auf diese Weise einen neuen Sinn des Zusammenwohnens in unserer globalisierten Welt. In der immer noch vom Nationalstaat beherrschten politischen Landschaft sind Migranten die Unwillkommenen und werden beschuldigt, fehl am Platz zu sein. Es gibt jedoch kein territoriales Recht, das eine Politik der verallgemeinerten Zurückweisung rechtfertigen könnte. In einem jeden Migranten ist die Figur des „Ansässigen Fremden“ zu erkennen, dem wahren Protagonisten dieses Buches.

Donatella Di Cesare lehrt und forscht als Professorin für Theoretische Philosophie an der Universität La Sapienza in Rom. Sie war die letzte Schülerin von Hans-Georg Gadamer und gehört zu den engagiertesten Intellektuellen in Italien und Europa.

In der Reihe Demokratie

Foto: Privat

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