Astronomy and Photography: How Black Drops lead to Innovations – Astronomie

  • Simon Starling und Joachim Wambsganß
  • Dialogreihe Fotografie & Wissenschaft
  • Im Dialog

Der Venustransit, der in 250 Jahren nur viermal stattfindet, wurde 1874 erstmals mit einem sogenannten „fotografischen Revolver“, der Aufnahmen von bewegten Objekten erlaubt, festgehalten. 2012 dokumentierte Starling in Filmaufnahmen dieses Naturschauspiel, das er mit historischen Aufnahmen in seiner Arbeit „Black Drop“ zusammenbrachte, um so den letzten Venustransit neu zu erzählen. Im Gespräch mit Prof. Dr. Joachim Wambsganß, Direktor des Zentrums für Astronomie der Universität Heidelberg, wird es unter anderem um die Frage nach dem Verhältnis zwischen historischer und zeitgenössischer künstlerischer Fotografie sowie dem wissenschaftlichen Erkenntnisgewinn gehen.

Ort: Institut für Psychologie, Hörsaal II, Hauptstraße 47–51, 69117 Heidelberg
Sprache: Deutsch

Die Dialogreihe ist eine Kooperationsveranstaltung des Deutsch-Amerikanischen Instituts, des Instituts für Europäische Kunstgeschichte der Universität Heidelberg und der Biennale für aktuelle Fotografie.

Mit freundlicher Unterstützung der Stadt Heidelberg, der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung und der Friedrich Stiftung

 

Hintergrund:
In welchem Verhältnis stehen künstlerische Fotografie und Wissenschaft zueinander? Darüber diskutieren renommierte Fotokünstler*innen und Wissenschaftler*innen aus unterschiedlichen Disziplinen vom 16. Januar bis 2. April 2020 in der achtteiligen internationalen Dialogreihe „Fotografie & Wissenschaft“. Die künstlerischen Arbeiten bilden hierbei den Ausgangspunkt für eine disziplinübergreifende Befragung des Mediums und zeigen das Potential der Fotografie, beide Bereiche miteinander verschwimmen zu lassen.

 

 

Freier Eintritt.